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Mutter eines Spenderkindes

Ich bin Mutter eines Spenderkindes: die bewegende Geschichte von Harika

Wir lieben die vielen ergreifenden Geschichten, die uns die Menschen erzählen, die mit unserer Hilfe Eltern geworden sind. Einer dieser Menschen ist Harika. Sie hat uns diese ergreifende Geschichte darüber erzählt, wie sie mithilfe eines Samenspenders zu Ihrem Baby, der kleinen Grace, gekommen ist.

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Das ist unsere Geschichte

Als ich merkte, dass ich schwanger bin, war ich der glücklichste Mensch des Universums.

Frauen träumen meist schon als kleine Mädchen von ihrer Hochzeit und planen alles bis ins kleinste Detail. Ich dagegen habe immer von einer riesigen Familie geträumt. Wie ich den Traum verwirklichen sollte, wusste ich nicht, aber ich war mir immer sicher, dass ich einmal einen Haufen Kinder haben würde.

An der Uni hatte ich einen wirklich tollen Freund und ich war davon überzeugt, dass noch viele andere wie er auf mich warten würden. Da lag ich leider ziemlich daneben! Im Rückblick hätte ich, wenn ich damals schon gewusst hätte, dass mein weiteres Liebesleben voller Enttäuschungen sein würde, meinem damaligen Freund selbst einen Heiratsantrag machen sollen.

Ich habe ein Spenderkind

Anstatt in Selbstmitleid zu versinken, habe ich auf meine biologische Uhr gehört und bin zum Arzt gegangen. Als mein Arzt schließlich sagte, dass mein Körper bereit sei, habe ich direkt losgelegt. Meine Großmutter hat mit 75 nochmal geheiratet! Bis zu ihrem Tod zehn Jahre später war die Ehe glücklich. Also spielt das Alter anscheinend beim Heiraten keine Rolle. Beim Kinderkriegen sieht das leider anders aus. Egal wie jung du aussiehst oder dich fühlst, der Körper ist es vielleicht nicht mehr. Mein einziger Ausweg war somit eine Samenbank.

Ich habe nach Erfahrungsberichten von Kindern gesucht, die mithilfe eines Samenspenders gezeugt wurden. Ich wollte wissen, wie sie darüber denken und sich jetzt fühlen. Die meisten Artikel waren positiv, sodass ich die Entscheidung frohen Mutes getroffen habe.

Einen Spender aussuchen

Die Auswahl des Spenders war das Lustigste dabei. „Wenn ich schon dafür bezahle, möchte ich auch den Besten haben“, sagte ich im Scherz zu meinen Freunden.

Nachdem ich den Brief des Spenders gelesen hatte, in dem er erklärt, warum er Samenspender geworden ist, war die Entscheidung für mich klar. Ich konnte seine Begeisterung und seine Achtung anderen Menschen gegenüber fühlen. Zwei Dinge, die mein Kind gerne in seinen Genen haben dürfte.

Im Land, in dem ich lebe, ist es leider verboten, Kinder auf diese Weise zu bekommen. Daher musste ich in anderen Ländern nach einer Samenbank suchen. Durch Zufall bin ich auf die Samenbank Cryos International in Dänemark gestoßen. Treffer! Das Kind würde ein kleiner Wikinger werden! Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war bei Novo Nordisk, einer dänischen Firma, angestellt und kannte daher die dänische Kultur recht gut. Das fühlte sich einfach richtig an.

Ein positiver Schwangerschaftstest

Ein Jahr nach meiner Entscheidung hatte ich einen positiven Schwangerschaftstest. Und jetzt halte ich einen kleinen Engel in den Armen: Grace Mayra.

Sie ist mittlerweile 6 Monate alt und schenkt mir ein Lächeln, das ich ewig anschauen könnte. Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was ich für sie empfinde. Ich weiß nicht, ob und wie sich ihre Einstellung mir gegenüber verändern wird, wenn Sie später einmal erfährt, dass sie mithilfe eines Samenspenders gezeugt wurde. Aber bislang gibt es da keine Probleme. Alle um mich herum unterstützen mich und freuen sich mit mir. Ich musste einiges durchmachen, bis ich für sie von den Behörden einen Ausweis bekommen habe. Ich musste auch das Feld für den Vatersnamen auf dem Ausweis ausfüllen. Sonst hätte man mir den Ausweis nicht ausgehändigt. Wenn schon, dann trage ich einfach einen dänischen Namen ein: Noah! Jetzt ist Noah ein Symbol für mich, das mich daran erinnert, dass man seinen Träumen folgen sollte, ganz egal wie schwierig es wird. Irgendwann bin ich hoffentlich ein Symbol für Grace Mayra, ein Vorbild, von dem sie lernen kann, das Leben nicht allzu ernst zu nehmen.

Schwanger zu werden, ist die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Ich muss nicht mehr nach dem Richtigen suchen und dabei, wenn ich Pech habe, an einen üblen Typen geraten, nur weil ich Torschlusspanik habe. Wenn es den Traummann für mich gibt, dann kann er auch noch mit 75 kommen. Hauptsache er ist der Richtige. Und wenn er nicht kommt, ist das auch in Ordnung, da ich bereits meine große Liebe gefunden habe: das perfekteste kleine Wesen, das es gibt!

Ich bin fest davon überzeugt, dass man sich als Frau, wenn man ein Kind haben möchte, von nichts aufhalten lassen sollte. Und wenn eine Frau meint, dass Muttersein nichts für sie ist, sollte sie auch nicht dazu gezwungen werden.

Unsere Geschichte findet ihr auch auf Instagram: @gracemayralove.

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Herzlichen Dank, Harika, dass du deine liebenswerte Geschichte zu deinen Erfahrungen als Mutter eines Spenderkinds mit uns geteilt hast.Weitere persönliche Erfahrungsberichte von Eltern mit Spenderkind können Sie hier nachlesen.

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