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Samenspenderregistergesetz: Welche Bedeutung hat das neue Gesetz für Ihre Bestellung von Spendersamen?

Samenspenderregistergesetz: Welche Bedeutung hat das neue Gesetz für Ihre Bestellung von Spendersamen?

In Deutschland trat am 1. Juli 2018 ein neues Samenspenderregistergesetz (SaRegG), in Kraft. Dieses Gesetz hat den Zweck, es Kindern von Spendern, die durch eine ärztlich vorgenommene künstliche Befruchtung nach dem 1. Juli 2018 in Deutschland entstanden sind, zu ermöglichen, Informationen über ihren Samenspender von einem zentralen Samenspenderregister zu erhalten. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen gerne erklären, was dieses neue Gesetz bedeutet, und wie Sie weiterhin Spendersamen von Cryos für Kinderwunschbehandlungen in Deutschland kaufen können.

Was ist das neue Samenspenderregistergesetz?

Das SaRegG besteht aus der gesetzlichen Anforderung der Errichtung eines landesweiten zentralen Samenspenderregisters am Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln. Das DIMDI speichert Personendaten vom Samenspender, dem Spenderkind und der Mutter. Damit ein nicht-anonymer Samenspender für die Kinderwunschbehandlung in Deutschland verwendet werden kann, ist Cryos dazu verpflichtet, den Samenspender ausführlich über das SaRegG und über die für ihn damit verbundenen wichtigen Punkte zu informieren. Der Spendersamen darf nur dann zur Kinderwunschbehandlung in einer Klinik oder bei einem Gynäkologen eingesetzt werden, wenn der Samenspender seine schriftliche Einwilligung erteilt hat, dass er über dieses Gesetz informiert worden und mit den Konditionen einverstanden ist. Spender, die ihre Einwilligung erteilt haben, sind auf der Webseite von Cryos mit dem DE-Standard gekennzeichnet. Das DIMDI speichert nur die Personendaten von nicht anonymen Samenspendern, wenn ein Kind geboren worden ist. Die Daten werden 110 Jahre lang gespeichert. Zu den Personendaten des Spenders gehören: Name, Geburtstag und Geburtsort, Staatsbürgerschaft, letzte bekannte Adresse und evtl. freiwillige Informationen wie z. B. Aussehen, Ausbildung und Motivation für die Spende. Die Kinderwunschklinik oder der Gynäkologe informiert das DIMDI, wenn ein Kind geboren worden ist, und gibt die Personendaten der Mutter und des Kindes/der Kinder gemeinsam mit der einzigartigen Spendenerkennungssequenz bzw. der eindeutigen Spendernummer/dem eindeutigen Spendernamen sowie Name und Adresse der Samenbank an das DIMDI weiter. Danach werden die Personendaten des Spenders von DIMDI bei Cryos abgefragt.

Wer kann Informationen vom Spenderregister erhalten?

Seit das Gesetz in Kraft getreten ist, können Kinder von Samenspendern, die durch ärztlich vorgenommene künstliche Befruchtung nach dem 1. Juli 2018 in Deutschland entstanden sind, Zugang zu den Informationen im Spenderregister erhalten, wenn sie 16 Jahre alt sind. Für Kinder unter 16 Jahre können die Eltern als gesetzliche Vertreter den Anspruch auf Auskunft für ihr Kind geltend machen. Kinder von nicht-anonymen Spendern, die vor dem 1. Juli 2018 geboren worden sind, können weiterhin Cryos direkt kontaktieren und Informationen über den Samenspender erhalten, wenn sie 18 Jahre alt sind. Für weitere Informationen bezüglich des Samenspenderregistergesetzes lesen Sie bitte die Fragen und Antworten.

Samenspender wird als gesetzlicher Vater ausgeschlossen

Sofern das Kind des Samenspenders durch eine ärztlich vorgenommene künstliche Befruchtung entstanden ist, und der Spender sein Einverständnis in Bezug auf das SaRegG abgegeben hat, wird der Spender garantiert als gesetzlicher Vater ausgeschlossen. Ein Samenspender kann somit nicht das Sorgerecht erhalten. Unabhängig vom DE-Standard haben alle Cryos Samenspender Ihre Rechte abgetreten und können keine Vaterschaft antreten.

Sie können weiterhin Spendersamen von Cryos bestellen

Sie können weiterhin Spendersamen für ärztlich vorgenommene künstliche Kinderwunschbehandlungen in Deutschland bestellen, wenn der Samenspender einen DE-Standard hat. Samenspender mit DE-Standard finden Sie auf der Webseite von Cryos, indem Sie auf Spendersuche klicken und bei „Standard“ DE wählen. Auf diese Weise werden nur Spender angezeigt, die der deutschen Gesetzgebung entsprechen. Wenn Sie Fragen zu den Samenspendern mit DE-Standard oder andere Fragen zur Kinderwunschbehandlung mit Spendersamen haben, können Sie uns jederzeit gerne unter Kundenservice kontaktieren.

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