Blog-Übersicht

Kategorien

Cryos-News

Kinderwunschbehandlung

Persönliche Geschichten

Samenspender

Schwangerschaft

Spenderkinder

Spendersamen

Suche nach Blogbeiträgen

Verwandte Posts

Muttersein als Single
Signe Fjord über das Muttersein als Single und echte Familien
Spenderkinder
Alles Gute zum Muttertag von glücklichen Müttern an solche, die es bald sind

Ich habe die Datenschutzerklärung von Cryos gelesen und stimme dieser zu.

Neue Beiträge per E-Mail erhalten

Blog-Übersicht
Spenderkind

Wie sagt man seinem Kind, dass es ein Spenderkind ist?

Die meisten Kinder fragen irgendwann in ihrem Leben danach, wie sie auf die Welt gekommen sind. Das ist bei Kindern, die mithilfe einer Samenspende gezeugt wurden, natürlich auch so, nur hört sich die Geschichte dabei ein wenig anders an. Mit dem Kind darüber zu reden, dass es mithilfe einer Samenspende gezeugt wurde, kann schwierig sein. Wann sollte man darüber reden? Was soll man sagen? Und wie wird das Kind darauf reagieren? Daher haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, die Ihnen vielleicht dabei helfen, Ihrem Kind diese Geschichte zu erzählen.

Warum sollten Sie Ihrem Kind sagen, dass es mithilfe einer Samenspende gezeugt wurde?

In den letzten Jahren wurde heftig darüber diskutiert, ob Eltern ihren Kindern sagen sollten, dass sie aus einer Samenspende hervorgegangen sind. Ob und wie dem Kind die Geschichte erzählt wird, liegt letztlich jedoch stets im Ermessen der jeweiligen Familie. Laut Susan Golombok, Professorin für Familienwissenschaft, setzt sich nach und nach allerdings die Meinung durch, dass man es dem Kind sagen sollte.

Wenn Sie diesen Beitrag lesen, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich bereits entschieden haben, ihrem (zukünftigen) Kind von der Samenspende zu erzählen. Doch auch wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob das die richtige Entscheidung ist, oder einfach nur ihre Meinung bestätigt sehen möchten, sollten Sie sich die weiter unten aufgeführten Gründe ansehen:

  • Dank der heutigen Möglichkeiten, die DNA-Tests, soziale Netzwerke usw. bieten, ist Familienforschung einfacher als je zuvor. Daher sollten Sie dem Kind die Wahrheit sagen. Es wird diesen Umstand sonst wahrscheinlich ganz von allein herausfinden. Es wäre jedoch besser, wenn es alles direkt von den Eltern erfährt als von Dritten.
  • Ehrlichkeit und Respekt sind immer eine gute Grundlage für eine Beziehung. Das gilt auch für die Beziehung zwischen Eltern und Kind.
  • Deutliche Unterschiede zwischen dem Kind und den Eltern können viel einfacher erklärt und besser akzeptiert werden.
  • Das Kind kann die Tatsache, dass es mithilfe einer Samenspende gezeugt wurde, im Laufe der Jahre in seine eigene Geschichte und sein Selbstverständnis einbauen.
  • Im Falle von Erkrankungen und ähnlichen Fällen kann dem Arzt eine komplette medizinische Vorgeschichte der genetischen Eltern des Kinds vorgelegt werden bzw. ein Fehlen von Risikofreien bestätigt werden.

Eine Geschichte, die man nach und nach erzählt 

Für die meisten Eltern von Kindern, die mithilfe eines Samenspenders gezeugt wurden, sehen die Grundlinien der Geschichte mehr oder weniger so aus: „Wir wollten dich unbedingt, aber das war gar nicht einfach. Wir haben verschiedene Dinge ausprobiert und schließlich hat es geklappt und wir haben dich bekommen. Wir sind so dankbar dafür!“ Mit wie vielen Details Sie diese Erzählung versehen, hängt jedoch vom Alter des Kindes ab.

Das Donor Conception Network empfiehlt, mit dem Kind über das Thema zu sprechen, noch bevor es fünf Jahre alt wird. Damit soll erreicht werden, dass das Kind die Existenz eines Spenders als ganz natürlichen Teil seines Lebens begreift. So wird auch sichergestellt, dass das Kind immer die Wahrheit kennt. Die Studien von Susan Golombok zeigen zudem, dass Kinder, die von der Samenspende vor dem Grundschulalter erfahren, ein besseres Verhältnis zu ihren Eltern haben. Mit so jungen Kindern über dieses Thema zu sprechen, ist jedoch ein Prozess, da das Kind am Anfang noch keine detaillierte Version der Geschichte braucht und diese auch nicht verstehen würde. Wenn das Kind älter wird, wachsen auch sein Verständnis und seine geistigen Fähigkeiten. Nach und nach können so immer mehr Details zur Geschichte hinzugefügt werden.

Wie soll ich über den Spender sprechen?

Bevor Sie mit dem Kind sprechen, kann es ratsam sein, sich zunächst zu überlegen, mit welchen Worten Sie über den Spender sprechen möchten. Ist er ein „Spender“, ein „Papa“ oder etwas anderes? Auch wenn die Hälfte des Erbguts des Kindes vom Spender stammt, wird er für das Kind nie ein soziales Elternteil sein. Daher sollten Sie gut überlegen, wie Sie über den Spender sprechen wollen und welche Rolle er im Leben Ihres Kindes spielen soll.

Wie wird das Kind reagieren?

Je nachdem wie alt das Kind ist und wie Sie ihm davon erzählen, kann die Reaktion von „Kann ich was zu essen haben“ bis zu „Wie sieht eine Samenzelle aus?“ gehen. Jüngere Kinder machen sich oft keine Gedanken über Genetik, während ältere Kinder sich intensiver damit beschäftigen. Im zweiten Fall sollten Sie die Wünsche Ihres Kindes respektieren und vielleicht später nochmal über das Thema sprechen, wenn die Informationen sich gesetzt haben und sich weitere Fragen ergeben. Denken Sie auch daran, dass die Neugierde in dieser Richtung nicht bedeutet, dass sich das Kind vom anderen Elternteil, also dem nicht leiblichen Vater, sofern vorhanden, abwendet.

Verwandte Posts

Muttersein als Single Signe Fjord über das Muttersein als Single und echte Familien Spenderkinder Alles Gute zum Muttertag von glücklichen Müttern an solche, die es bald sind

Kommentar schreiben?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Suche nach Blogbeiträgen

Ich habe die Datenschutzerklärung von Cryos gelesen und stimme dieser zu.

Neue Beiträge per E-Mail erhalten

Internationale Samen- und Eizellbank

Categories

Categories

Cryos-News

Kinderwunschbehandlung

Persönliche Geschichten

Samenspender

Schwangerschaft

Spenderkinder

Spendersamen